Ausbildung zum Fremdfirmenkoordinator

Eintägiges Seminar gem. § 8 ArbSchG und § 6 DGUV Vorschrift 1

In beinahe jedem Unternehmen werden Fremdfirmen eingesetzt. Um die Rechtssicherheit beim Umgang mit Fremdfirmen gewährleisten zu können, werden Fremdfirmenkoordinatoren eingesetzt. Die Rechte und Pflichten des Fremdfirmenkoordinators werden in diesem Seminar vermittelt. Die Aufgabe der Prävention steht hier im Vordergrund. Die Betriebssicherheitsverordnung, die Gefahrstoffverordnung und die DGUV Vorschrift 1 fordern vom Auftraggeber, die Fremdfirmen in die örtlichen Gegebenheiten des Betriebes und in die Unfallrisiken einzuweisen.

Inhalt der Ausbildung:

  • Rechtliche Grundlagen und deren Umsetzung in die Praxis: Arbeitsschutzgesetz –
    Arbeitnehmerüberlassungsgesetz – Staatliche Organe – DGUV
  • Überwachung durch Berufsgenossenschaft und Staatliche Organe
  • Schwerpunkte des Unfallgeschehens und effektive Schutzmaßnahmen: Gefährdungs- und Belastungsbeurteilungen
  • Dokumentationspflichten nach dem Arbeitsschutzgesetz
  • Begriffsbestimmungen: Werk- und Dienstvertrag – Vertrag nach Arbeitnehmerüberlassung
  • Verantwortung und Haftung: Auftraggeber – Auftragnehmer sowie Fremdfirmenkoordinator und eigene bzw. fremde Mitarbeiter
  • Konkrete Aufgaben und Pflichten der Parteien: Pflichten des Auftraggebers und Pflichten der Führungskräfte
  • Darstellung der Pflichten des Auftragnehmers und der Pflichten des Leiharbeitnehmers
  • Zusammenarbeit mit Fremdfirmen: Umgang mit Fremdfirmen im Unternehmen

Voraussetzungen / Zielgruppe

Unternehmer, Betriebliche Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, Betriebs- und Personalräte, Fremdfirmenkoordinatoren, Fremdfirmenbeauftragte